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Logopädie

Der Logopädische Dienst übernimmt die Betreuung von Kindern mit Kommunikationsstörungen in gesprochener und geschriebener Sprache, Beratung von Eltern / Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen.

Die Logopädin

Studer Elisabeth

(Montag: 08.00 - 17.00;
Donnerstag: 08.00 - 17.00)

Studer Elisabeth
Schulhaus Kirchmatt
6353 Weggis

Tel. 041 392 73 28 elisabeth.studer@schulische-dienste.ch

 

Aufgaben gemäss Verordnung über die Schuldienste vom 21.12.1999, § 12:

 Die Logopädischen Dienste der Gemeinden sind zuständig für die Erfassung, Abklärung, Beratung und Therapie. Sie

Sie arbeiten mit den übrigen Schuldiensten, mit den Kinderärztinnen und -ärzten und den Klassenlehrpersonen der zu behandelnden Lernenden zusammen.



Neun Fragen und neun Antworten zum Logopädischen Dienst

1. Welche Kinder können angemeldet werden?

2. Was klären wir ab?

3. Wie erfolgt eine Abklärung?

Im Spiel mit dem Kind und anhand verschiedener Aufgaben erfassen wir die Kompetenzen in der Sprache. Im Gespräch mit den Eltern besprechen wir das weitere Vorgehen und unterbreiten unsere Vorschläge (Beratung, Kontrolle, Therapie oder andere Massnahmen).

4. Was passiert in der Therapie?

Dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend erfolgt die Therapie auf möglichst spielerische Art und Weise. Das Ziel der logopädischen Therapie besteht darin, eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind aufzubauen, den sinnvollen Sprachgebrauch und das gemeinsame Handeln in den Mittelpunkt zu stellen und zusammen mit dem Kind Lernformen entwickeln, mit denen es im Alltag selbständig fehlende Erfahrungen nachholen und neue Fähigkeiten aufbauen kann. Mit verschiedenen Therapieformen wecken wir das Interesse des Kindes an der Sprache und unterstützen seine mündliche und/oder schriftliche Kommunikationsfähigkeit.

5. Wen beraten wir?

Logopädinnen beraten Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und weitere Bezugspersonen. Dies geschieht in Einzelgesprächen oder in Gesprächen mit allen Beteiligten. Die Gespräche können parallel zu einer Therapie stattfinden, anstelle einer Therapie stehen oder als Überbrückung bis zum Therapiestart eingesetzt werden.
Wir bieten Klassen- und IF-Lehrpersonen auch Fallbesprechungen für Kinder an, die nicht bei uns in der logopädischen Therapie sind.

6. Wer übernimmt die Kosten?

Die Abklärung, Beratung und Therapie sind unentgeltlich. Die Kosten werden von Gemeinde, Kanton und Invalidenversicherung getragen.

7. Mit wem arbeiten wir zusammen?

Wir arbeiten mit Lehrpersonen, Ärzten, Psychologen, Psychomotoriktherapeutinnen, anderen Logopädinnen sowie weiteren Fachpersonen zusammen und halten und an die Geheimhaltungspflicht gemäss Personalgesetz und an das Bundesgesetz über Datenschutz.

8. Was bieten wir zusätzlich an?

In allen Kindergärten der Gemeinde finden jeweils im Herbst Reihenerfassungen statt. Die Beurteilung der mündlichen Sprache bekommen die Erziehungsberechtigten schriftlich und werden gebeten, bei Bedarf telefonisch Kontakt mit der Logopädin aufzunehmen. In diesem Gespräch werden sie genauer informiert und eventuelle Massnahmen werden gemeinsam beschlossen.
Im Rahmen des Schriftspracherwerbs beraten wir bei Bedarf die Kindergärtnerinnen der Gemeinden bezüglich der Förderung der phonologischen Bewusstheit der Kindergartenkinder.
Auf Anfrage bringen wir unser Fachwissen gerne in Fachgruppen oder Schulentwicklungsprojekte ein.

9. Wie kommen Sie zu uns?

Eltern können ihr Kind telefonisch beim Logopädischen Dienst der jeweiligen Gemeinde anmelden. Die Kinder können auch von Fachpersonen z.B. ÄrztInnen, heilpädagogischen Frühberaterinnen, PsychologInnen, SpielgruppenleiterInnen, Lehrpersonen, IF-Lehrpersonen usw. im Einverständnis mit den Eltern angemeldet werden.
Abklärungen können in der Regel kurz nach der Anmeldung durchgeführt werden. Für Therapieplätze bestehen immer Wartezeiten. Die Pensengrösse des Logopädischen Dienstes ist gesetzlich geregelt: Für 750 Schulkinder der 1. – 6. Primarklasse wird ein Vollpensum für eine Logopädin bewilligt.